PET Pressluft Rakete
Eine einfache Rakete aus einer PET Flasche, angetrieben mit Pressluft
Prinzip:
Die PET-Rakete wird zu 1/3 mit Wasser gefüllt, mit einem Zapfen verschlossen und mit Zapfen gegen unten in eine Startrampe gestellt. Durch den Zapfen presst man mit einer Fahrradpumpe und einer Ballnadel Luft in die Flasche.
Wenn der Druck in der Flasche gross genug ist, fliegt der Zapfen unten raus. Wegen dem Wasser kann die Luft aber nicht schlagartig entweichen, sondern muss zuerst das Wasser rausdrücken. Dieses produziert soviel Schub, dass die Flasche 10-20m hoch schiesst.
Zutaten
- 2 PET Flaschen 1.5l oder so
- 1 Zapfen
- 1 Ballnadel (Hohlnadel zum Aufblasen von Bällen)
- 1 Fahrradpumpe
- 1 Brett
- Klebeband
- scharfes Messer
- 10 Minuten Zeit
Bauanleitung
Die Rakete besteht aus einer normalen PET Flasche und einem Verschluss.
Für den Verschluss brauchen wir einen Zapfen, der die PET Flasche abdichten kann. Da mein Kunststoffzapfen zu klein war, musste ich ihn mit einem kleinen Holzkeil etwas ausweiten.
Die Ballnadel stossen wir durch den Zapfen. Der Zapfen muss wahrscheinlich gekürzt werden, damit die Nadel hinten raus kommt.
Für die Startrampe halbieren wir die zweite PET Flasche. In die untere Hälfte schneiden wir ein ca. 4cm grosses Loch unten in die Seite - da kommt dann der Pumpenschlauch durch - und befestigen das die halbe Flasche mit Klebeband (oder einem Nagel) auf dem Brett.
Den oberen Teil der Flasche können wir noch als Spitze der Rakete wiederverwenden.
Test
Fülle die Flasche zu einem drittel mit Wasser und verschliesse sie mit dem Zapfen. Vorsicht: Je stärker der Zapfen dichtet, desto grösser kann der Druck in der Flasche werden! Drücke den Zapfen am Anfang lieber weniger fest rein!
Stelle die Rakete in die Startrampe und schliesse die Pumpe an. Kopf aus der Flugbahn, pumpen und whooosh - geht das Ding ab!
Man wird nicht mal sehr nass dabei :-)
WARNUNG |
| Wir arbeiten hier mit Druck, das kann auch mal knallen! |
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Man kann den Zapfen wahrscheinlich so fest in die Flasche pressen, dass der Druck in der Flasche gross genug wird, um diese zu zerreissen.
Mir ist kein solcher Fall bekannt, und ich denke, dass auch dann nicht allzuviel passieren würde, aber man kann immer Pech haben...
Also: Ich übernehme keine Haftung für Eure Raketen!
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